Donnerstag, 18. Februar 2016

Vintage Card vs.Gesso

Hallo ihr Lieben,
viele Bastler fragen uns, was ist eigentlich Gesso ? und wofür brauche ich das?



Ich habe festgestellt das es für mich gar nicht einfach ist das zu erklären..ich habe es eigentlich fast selbstverständlich verwendet und ein Gefühl entwickelt wann ich das überhaupt nutzen will und wann nicht…aber ich versuche es mal...

                                                     
Das älteste Gesso ist ein weißes Gesso. In der heutigen Zeit gibt es auch Black Gesso und  Clear Gesso…mit beiden habe ich persönlich aber noch nicht gearbeitet…
Das weiße Gesso wird traditionell als Grundierung für Leinwände verwendet.
Gesso heißt übersetzt auch Gips und man erhält durch das Auftragen einen matten , rauhen Kreide oder Gipsähnlichen Untergrund, die Optik variert natürlich je nach Schichtdicke.
Anders als mit Acrylfarbe entsteht ein poröser Untergrund der nur deckt wenn man mehrere Schichten übermalt und bewirkt das fast alle Farben haften bleiben die sonst verschmieren oder verlaufen würden.
Das Gesso macht es also möglich, dass man nach dem trocknen mit allen Arten von Farben, einschließlich Farben auf Wasserbasis, gearbeitet werden kann. Auch auf dreidimensionalen Gegenständen wird es als Oberfläche für das Auftragen von Farbe oder Blattgold verwendet.

Da es eine Cremig fließende Konsistenz hat lässt es sich gut streichen. Eignet sich aber nicht zum Schablonieren da es dafür zu flüssig ist....deshalb empfiehlt sich für solche arbeiten Strukturpaste.

Bei meiner Beispielkarte habe ich das Gesso nur als Optikverstärkenden Untergrund benutzt.

Ich hab es mit einer Gummispachtel aufgetragen um eine unregelmäßige Optik zu bekommen….anschließend hab ich die Mica Powder (hochglänzende Pigmente) aufgewischt und somit einen Shabby look kreiert.
Der Rest funktioniert eigentlich wie gewohnt…Stanzen, Stempeln dekorieren nach Lust und Laune.
Ich hoffe das ich einige Fragezeichen lösen konnte.
Bis zum nächsten mal.
Eure Alexa


            


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